Seit längerem bestand bei Schülerinnen und Schülern, Eltern und Lehrkräften der Wunsch eine Sozialarbeiterstelle zu schaffen, doch öffentliche Finanztöpfe von Bund und Land – z.B. Sozialministerium - bleiben privaten Schulträgern bislang grundsätzlich verwehrt.
Die Folge: Einrichtung (Umbau, Mobiliar, Technik usw.) und Betrieb der Stelle (Personalkosten) konnten nur mit hohen Elternbeiträgen, Sponsoren, Stiftungen sowie privaten Spendern realisiert werden. Mit einem Betrag von € 2.000,-- haben wir den Umbau eines Schulraumes für Zwecke der Schulsozialarbeit mitfinanziert.
v.l.n.r Daniela Aldinger (Sozialarbeiterin Waldorfschule), Rosemarie Gädeke (Bürgerstiftung), Alexander Fuchs (Geschäftsführer Waldorfschule), Wolfgang Herb (Bürgerstiftung) sowie „Juno“
Was ist Schulsozialarbeit? Schulsozialarbeit wird als freiwilliges Angebot der Jugendhilfe am Ort der Schule verstanden. Schulsozialarbeit geschieht gemeinsam mit den Lehrkräften direkt an der Schule, um Schülerinnen und Schüler in ihren individuellen, sozialen, schulischen und beruflichen Entwicklungen zu fördern.
„Ich finde es wunderbar, dass das Engagement der Eltern unserer Schüler und Schülerinnen eine Sozialarbeiterstelle an unserer Schule in Eigeninitiative zu schaffen positiv gesehen wird und die Bürgerstiftung dieses Projekt mit € 2.000,-- unterstützt hat.“ meint Alexander Fuchs, Geschäftsführer der Freien Waldorfschule. „Und wir sind dankbar für die Unterstützung, die gleichzeitig auch das Engagement unserer Eltern würdigt.“
Seit 15.3.2023 ist nun Daniela Aldinger im Umfang von 30 Wochenstunden an der Freien Waldorfschule als Sozialarbeiterin angestellt und hat ihre Arbeit aufgenommen. Sie unterstützt - präventiv und im Interventionsfall - Schüler und Schülerinnen, Erziehungsberechtigte und Lehrkräfte bei Themen, die die Lebenswelt der Schüler und Schülerinnen und den Ort Schule betreffen.

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